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Hoffnung? Ja bitte!

07.09.2009 | Keine Kommentare

Die Situation war schon leichter. Mogelpackungen belasten bis heute die Finanzmärkte und werden noch länger für Verstimmung sorgen. Wir können und wollen an diesen Realitäten nicht vorbei sehen. Aber den Kopf in den Sand stecken, das können wir uns am allerwenigsten leisten. Pessimismus und Angst waren noch nie gute Ratgeber. Ich plädiere für die Haltung eines optimistischen Realisten. Gerade in der jetzigen Situation braucht es Menschen, die mit Mut, Kraft und einer guten Portion Optimismus an die Arbeit gehen. Das Leben will gestaltet und gelebt werden. Wirtschaft und Gesellschaft brauchen dringend Menschen, die mit Ideen und Taten vorangehen. Vorbilder, die Orientierung und Lebensfreude vermitteln. Ja, auch Lebensfreude scheint mir sehr wichtig. Aber woher nehmen? Wenn rundherum schwarz gemalt wird. Dazu fallen mir die drei berühmten Affen von Nikko ein, die nichts Böses hören, sehen und sagen. Diese Affen weisen uns eine neue Blickrichtung, weg vom Bösen und hin zum Guten. Dann lenken wir ganz automatisch den Blick auf Wertvolles, erkennen Wege, die es wert sind, begangen zu werden.
Das heißt die Dinge anpacken und mutig nach vorne blicken. Die Ausgangsbasis ist besser, als viele meinen. Europa verfügt über eine gewachsene Finanzstruktur und eine solide Wirtschaft. Diese Stabilität hilft uns jetzt bei der Bewältigung der großen Herausforderungen. Und wie wir alle wissen, liegt in jeder Krise auch eine Chance. Es ist die Chance auf ein neues Miteinander. Ein Miteinander, das den guten Prinzipien der Sicherheit, Offenheit, Transparenz und Wertschätzung verpflichtet ist. Es ist die Chance, dass Werte, die was wert sind, die neuen Börsenstars der Zukunft werden. Für diese Zukunft arbeiten wir.

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