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Nicht sehr sexy

15.02.2010 | Keine Kommentare

Kaum ein Tag ohne schillernde Bankenstory in den Medien. Sehr oft beschreiben die Artikel schlimme Zustände im Finanzsektor und fordern Umkehr, Neuanfang oder strenge Kontrolle. Auch die charismatischen Präsidenten Obama und Sarkozy sehen in einer Neuordnung der Finanzsysteme neue Chancen für die Weltwirtschaft. Ich bin froh, dass wir offen über die Probleme des Finanzsystems sprechen können. Es ist sehr wichtig, dass klare Vorgaben und klare Richtlinien bestehen. Die Skandale im amerikanischen Investmentbanking haben gezeigt, was passiert, wenn hemmungslos spekuliert werden kann. Ja es gibt Banker, die wieder so weitermachen wie vor der Krise. Es gibt wieder Produkte, die sehr sexy klingen und die Phantasie so mancher Anleger beflügeln. Wenn die Gier regiert, dann hat der Hausverstand ausgedient. Der Gründer von Raiffeisen hat den Hausverstand zum Geschäftsprinzip erhoben und damit den Grundstein für eine solide Unternehmensentwicklung gelegt. Das war vor über 140 Jahren. Für Raiffeisen steht die gute Entwicklung der Region, das Miteinander von Wirtschaft und Gesellschaft immer an erster Stelle. In Zeiten der Krise trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Fakten sprechen hier eine klare Sprache: Raiffeisen fördert viele „Miteinander-Projekte“. Ob Kultur, Soziales oder Sport - Raiffeisen ist ein verlässlicher Partner. Vor Ort, dort wo die Kunden zu Hause sind, investiert Raiffeisen. Gemäß dem Genossenschaftsprinzip sind die Kunden auch die Eigentümer. Miteinander heißt die ewig junge Erfolgsformel bei Raiffeisen, und deshalb hat auch der Hausverstand Sitz und Stimme im Bankvorstand. Klingt nicht sehr sexy, aber lässt ruhig schlafen.

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