Home / Allgemein / Ein halb volles Glas - danke für das Feedback

Ein halb volles Glas - danke für das Feedback

18.05.2010 | Keine Kommentare

Natürlich sehe ich nicht nur die Wolken, sondern auch die Gefahren der weltweiten Verschuldungspolitik. Wenn man so will: Nicht nur die Politiker und damit der weltweite Staatenverbund, sondern auch “wir alle” haben in den letzten Jahren (zu gut) gelebt. Dadurch haben sich immense Schulden angehäuft. Es ist absolut richtig: Diese müssen auch wieder zurücbezahlt werden. Umgekehrt hat das Schulden machen aber auch zu enormem Wirtschaftswachstum geführt. Jetzt müssen wir gemeinsam wieder für Ordnung sorgen. Eisernes Sparen wird notwendig sein. Ob und in welchem Ausmaß die verschiedenen Maßnahmen zum Erfolg führen, wird die Zukunft zeigen. Als realistischer Optimist bemühe ich mich um eine nüchterne Beurteilung der Situation. Es scheint aber wichtig, dass wir jetzt alle einen kühlen Kopf bewahren. Gegenseitige Anschuldigungen bringen uns nicht weiter. Die Auswüchse der Vergangenheit müssen aber auch durch klare Regelungen verhindert werden. Bankgeschäft und Bankprodukte müssen der realwirtschaftlichen Entwicklung dienen und dürfen nicht zum Selbstzweck für Spekulanten und Großbanken werden. Was wir aus den letzten Monaten hoffentlich auch alle gelernt haben: Hohe Rendite bedeutet auch hohes Risiko. Das gilt übrigens nicht nur für Banken, sondern das gilt für alle Anleger.
Mit.Einander, geprägt von gegenseitigem Verständnis für unterschiedliche Sichtweisen, wird notwendig sein.

Einen Kommentar schreiben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.