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	<title>Betriebsökonom Wilfried Hopfner</title>
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	<description>Betriebsökonom Wilfried Hopfner</description>
	<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 08:36:40 +0000</pubDate>
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		<title>Googelei. Zwei Millionen Antworten.</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 08:23:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wissen ist Macht, sagen die Leute und berufen sich dabei auf Erfahrungen aus der Vergangenheit. Getreu dem Leitsatz: Wer zuerst kommt… Aber immer mehr und immer etwas früher zu wissen als die anderen, ist ein Konzept aus der Vergangenheit. Kein menschliches Hirn kann alle, für eine gute Entscheidung relevanten und per Knopfdruck verfügbaren Informationen verarbeiten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissen ist Macht, sagen die Leute und berufen sich dabei auf Erfahrungen aus der Vergangenheit. Getreu dem Leitsatz: Wer zuerst kommt… Aber immer mehr und immer etwas früher zu wissen als die anderen, ist ein Konzept aus der Vergangenheit. Kein menschliches Hirn kann alle, für eine gute Entscheidung relevanten und per Knopfdruck verfügbaren Informationen verarbeiten. Viele verunsichert dieses nicht verarbeitbare Wissen. Was tun. Was alle tun, auf die Suche im Netz gehen, denn Google antwortet immer. Eine unglaubliche Trillion Website URLs lagern bei Google. Aber diese Flut an Möglichkeiten und Antworten wird uns Menschen zur Last, weil wir gern alles wissen und kontrollieren wollen und ganz offensichtlich nicht können. Wie loslassen, heißt deshalb eine große Frage der Zeit. Google liefert über zwei Millionen Hinweise auf den Suchbegriff „Loslassen lernen“. Zwei Millionen Datenlinks, was tun damit oder wie wieder loslassen? Dabei hat Friedrich Wilhelm Raiffeisen bereits im 19. Jahrhundert die Antwort auf die wesentlichen Fragen der Gesellschaft gegeben. Sein Leitsatz „Was der Einzelne nicht vermag, das vermögen Viele“, gilt im Zeitalter der Informationsflut mehr denn je. Das gelebte Miteinander ist die Kraft, die Berge versetzt. Hier und jetzt, Konzentration auf das Wesentliche. Die dafür notwendige Datenmenge lagert in unseren Herzen. Unbegrenzt. </p>
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		<title>Macher mit Macken</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 10:41:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Irgendwie ist die Situation paradox. Von überall her schallt der Ruf nach Arbeitsplätzen und neuen Wirtschaftsmodellen. Aber jene Menschen, die gern als Macher bezeichnet werden, haben selten eine gute Nachrede. Sie stellen ihr Umfeld vor die Frage aller Fragen: Was haben die, was ich nicht habe? Wie können Menschen, die wir kennen und ähnliche oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie ist die Situation paradox. Von überall her schallt der Ruf nach Arbeitsplätzen und neuen Wirtschaftsmodellen. Aber jene Menschen, die gern als Macher bezeichnet werden, haben selten eine gute Nachrede. Sie stellen ihr Umfeld vor die Frage aller Fragen: Was haben die, was ich nicht habe? Wie können Menschen, die wir kennen und ähnliche oder schlechtere Berufsvoraussetzungen wie wir sie hatten, so selbstbewusst und inspirierend sein? Woher kommt ihr Kämpferherz, dass sie selbst bei Schiffbruch dem Schicksal die Stirn bieten. Die Antwort ist einfach: Menschen sind verschieden.<br />
Gewiss ist, dass die Macken der Macher das Salz in der Suppe des Wirtschaftswachstums sind. Ohne deren Ausscheren aus den gewohnten Fahrbahnen, ohne die oft ungestüme Kraft der Pioniere und ohne deren Mut zum Risiko sind Innovation und Fortschritt kaum denkbar. Oft vergessen wir dabei, dass auch Macher menschliche Wesen sind und auf die Unterstützung durch die Gemeinschaft nicht verzichten können. Ohne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich von der Begeisterung anstecken lassen und auch bei Sturm an Bord bleiben, ist jede Unternehmung zum Scheitern verurteilt. Der Gründer der Raiffeisenbanken war ein Macher. Seine Macke, seine Verrücktheit war der Glaube an die Kraft der Gemeinschaft. Bis heute steht bei Raiffeisen das unternehmerische Miteinander im Vordergrund. Als realistischer Optimist schätze ich Menschen, die an sich und die Welt glauben und andere mit ihrem optimistischen Unternehmergeist anstecken. </p>
 || Keine Kommentare ||  13409 Aufrufe gesamt, 190 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Nicht sehr sexy</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 08:53:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kaum ein Tag ohne schillernde Bankenstory in den Medien. Sehr oft beschreiben die Artikel schlimme Zustände im Finanzsektor und fordern Umkehr, Neuanfang oder strenge Kontrolle. Auch die charismatischen Präsidenten Obama und Sarkozy sehen in einer Neuordnung der Finanzsysteme neue Chancen für die Weltwirtschaft. Ich bin froh, dass wir offen über die Probleme des Finanzsystems sprechen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein Tag ohne schillernde Bankenstory in den Medien. Sehr oft beschreiben die Artikel schlimme Zustände im Finanzsektor und fordern Umkehr, Neuanfang oder strenge Kontrolle. Auch die charismatischen Präsidenten Obama und Sarkozy sehen in einer Neuordnung der Finanzsysteme neue Chancen für die Weltwirtschaft. Ich bin froh, dass wir offen über die Probleme des Finanzsystems sprechen können. Es ist sehr wichtig, dass klare Vorgaben und klare Richtlinien bestehen. Die Skandale im amerikanischen Investmentbanking haben gezeigt, was passiert, wenn hemmungslos spekuliert werden kann. Ja es gibt Banker, die wieder so weitermachen wie vor der Krise. Es gibt wieder Produkte, die sehr sexy klingen und die Phantasie so mancher Anleger beflügeln. Wenn die Gier regiert, dann hat der Hausverstand ausgedient. Der Gründer von Raiffeisen hat den Hausverstand zum Geschäftsprinzip erhoben und damit den Grundstein für eine solide Unternehmensentwicklung gelegt. Das war vor über 140 Jahren. Für Raiffeisen steht die gute Entwicklung der Region, das Miteinander von Wirtschaft und Gesellschaft immer an erster Stelle. In Zeiten der Krise trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Fakten sprechen hier eine klare Sprache: Raiffeisen fördert viele „Miteinander-Projekte“. Ob Kultur, Soziales oder Sport - Raiffeisen ist ein verlässlicher Partner. Vor Ort, dort wo die Kunden zu Hause sind, investiert Raiffeisen. Gemäß dem Genossenschaftsprinzip sind die Kunden auch die Eigentümer. Miteinander heißt die ewig junge Erfolgsformel bei Raiffeisen, und deshalb hat auch der Hausverstand Sitz und Stimme im Bankvorstand. Klingt nicht sehr sexy, aber lässt ruhig schlafen. </p>
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		<title>Auf der Anklage-Bank</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:20:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kinder stellen gern die Warum Frage. Warum scheint die Sonne, warum wachsen Äpfel auf den Bäumen, warum muss ich diese blöde Hose anziehen, warum, warum, warum. Irgendwann scheint die Neugier befriedigt und die Warum-Phase vorbei. Sind alle Fragen beantwortet? Nein, die Kinder sind erwachsener geworden. Warum, so frage ich mich, warum fragen Erwachsene  so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder stellen gern die Warum Frage. Warum scheint die Sonne, warum wachsen Äpfel auf den Bäumen, warum muss ich diese blöde Hose anziehen, warum, warum, warum. Irgendwann scheint die Neugier befriedigt und die Warum-Phase vorbei. Sind alle Fragen beantwortet? Nein, die Kinder sind erwachsener geworden. Warum, so frage ich mich, warum fragen Erwachsene  so selten. Vielleicht weil sie die Antworten schon tausendmal gehört haben, von Vorfahren, Vorbildern oder aus anderen wohl informierten Kreisen. Und dabei zum Schluss gekommen sind, alles gesagt, alles erklärt und überhaupt, da kann man eh nichts machen und die anderen richten sich`s eh immer…<br />
Zugegeben, so eine Argumentationslinie hat viel für sich, denn sie verkürzt die Ursachenforschung und nimmt die Last des sich selbst Hinterfragens von den Schultern. Aber nur für sehr kurze Zeit. Im Schwarz-/Weiß-Denken fehlt der Platz für das Miteinander, wird gemeinsame Entwicklung durch ungeprüfte Vorurteile verhindert. Als Banker steht man dieser Tage in der Reihe der Beschuldigten. Und denkt dabei an jene Menschen, die keine Lobby haben und unter Vorverurteilung manchmal ein Leben lang leiden. Wie zum Beispiel Asylwerber, Arbeitslose oder andere Gruppen am Rande der Gesellschaft. Raiffeisen steht für das Miteinander auch in schweren Zeiten, deshalb genießt unsere Bank großes Vertrauen. Das vielfach ehrenamtliche Engagement der MitarbeiterInnen und der finanzielle Einsatz für die Gemeinschaft überzeugt seit über 140 Jahren. Warum wir als Bank das Miteinander in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen? Ich denke, Sie kennen die Antwort. Seit Ihrer Kindheit. </p>
 || Keine Kommentare ||  19074 Aufrufe gesamt, 190 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Der Himmel kann warten</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 09:44:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie schaut es mit den guten Vorsätzen aus, die zum Jahreswechsel gern gemacht werden? Geht es Ihnen vielleicht wie mir, lieber nicht zu viel erwarten und dafür hoffentlich angenehm überrascht werden im Lauf des Jahres? Der realistische Optimist genießt seine Bodenhaftung und lebt in der Vorfreude auf das, was kommen mag. „Das Leben ausleben“ heißt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schaut es mit den guten Vorsätzen aus, die zum Jahreswechsel gern gemacht werden? Geht es Ihnen vielleicht wie mir, lieber nicht zu viel erwarten und dafür hoffentlich angenehm überrascht werden im Lauf des Jahres? Der realistische Optimist genießt seine Bodenhaftung und lebt in der Vorfreude auf das, was kommen mag. „Das Leben ausleben“ heißt über die Jahrhunderte hinweg ein verbindendes Leitmotiv für geglücktes Leben. Was ist damit gemeint? Das Leben lässt sich nicht aufsparen bis zum Totenbett. Wann sollen wir unser gut gehütetes Potential leben, wenn nicht jetzt. Als Banker bin ich sehr für Haushalten und Sparen, aber das Sparen von Lebensenergie wirkt bereits zu Lebzeiten tödlich.<br />
Manche nennen das neue Jahrhundert „Zeitalter der Angst“. 9/11, Terrorgefahr, Wirtschaftskrisen und Umweltkatastrophen - wie gehen wir damit um? Werden unsere Handlungen von Angst, Ohnmacht, Zorn oder Gleichgültigkeit bestimmt? Oder nehmen wir die große Herausforderung an und wagen ein gelebtes Leben. Im Hier und Jetzt. Nicht morgen, nicht in der Pension, nicht nach Feierabend, nicht im Urlaub. Sich dem Moment hingeben, das Potential entfalten, der Gefahr ins Auge sehen und damit leben. Der Himmel kann warten. </p>
 || 1 Kommentar ||  24249 Aufrufe gesamt, 190 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Neue politische Vorgaben für die Wirtschaft?</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 14:55:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Viele Diskussionen beschäftigt die Frage, ob es neuer Regeln seitens der Politik bedürfe. Hier wird gern die Moralkeule geschwungen. Politik als moralische Instanz, die Rahmenbedingungen für ein gutes Miteinander entwickelt. Ich denke, wir haben entsprechende Regelungen und diese sind vollkommen ausreichend – wenn sie befolgt werden.   
Anstatt immer neue Vorschriften und Gesetze zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Diskussionen beschäftigt die Frage, ob es neuer Regeln seitens der Politik bedürfe. Hier wird gern die Moralkeule geschwungen. Politik als moralische Instanz, die Rahmenbedingungen für ein gutes Miteinander entwickelt. Ich denke, wir haben entsprechende Regelungen und diese sind vollkommen ausreichend – wenn sie befolgt werden.   </p>
<p>Anstatt immer neue Vorschriften und Gesetze zu schaffen, sollten wir nachhaltige Formen des Wirtschaftens fördern, neue Wege suchen und dabei alte Fehler vermeiden. </p>
<p>Wie soll das gehen? Das Streben der Gesellschaft nach immer mehr wurde als ein Faktor, der zur Krise führte, ausgemacht. „Schuld“ an der Krise ist auch der Gedanke, dass es nach oben hin keine Grenzen gibt. Wird aber aus der Suche nach dem quantitativen Mehr eine Suche nach dem qualitativen Mehr, eröffnen sich neue Betätigungsfelder. </p>
<p>Sicher ist: Der ersehnte Aufschwung kann nicht mit dem Zeigefinger verordnet werden, so wenig wie Innovation. Es geht darum, den Boden zu bereiten. Mit.Einander. So wie es der Gründer von Raiffeisen schon vor über 140 Jahren wusste und ich immer wieder gerne betone: „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen Viele, das vermag eine Anzahl Bewohner einer Gemeinde oder eines Bezirks“. Die Raiffeisenbanken sind aufgrund der Statuten mit den Menschen vor Ort verbunden, denn die Kunden sind die Besitzer. Daraus ergibt sich eine Interessensgemeinschaft. Die Raiffeisenbank will, dass es ihren Kunden gut geht, und die Kunden wollen, dass es ihrer Raiffeisenbank gut geht. So entsteht Neues. Zukunftsträchtiges. </p>
 || Keine Kommentare ||  29083 Aufrufe gesamt, 181 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Mein Wunsch - eine Welt realistischer Optimisten</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 08:10:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[2009 hat uns gezeigt,
dass auch Unvorstellbares jederzeit passieren kann!
2010 steht vor uns und ist noch ein großes Fragezeichen:
Müssen wir PESSIMIST,
sollen wir REALIST,
oder dürfen wir OPTIMIST sein? 
Gerade in einer Zeit von Unsicherheit, Besorgnis, aber Gott sei Dank auch Hoffnung wünsche ich uns allen gerade für dieses Weihnachtsfest eine Besinnung auf die wesentlichen Dinge des Lebens! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2009 hat uns gezeigt,<br />
dass auch Unvorstellbares jederzeit passieren kann!<br />
2010 steht vor uns und ist noch ein großes Fragezeichen:<br />
Müssen wir PESSIMIST,<br />
sollen wir REALIST,<br />
oder dürfen wir OPTIMIST sein? </p>
<p>Gerade in einer Zeit von Unsicherheit, Besorgnis, aber Gott sei Dank auch Hoffnung wünsche ich uns allen gerade für dieses Weihnachtsfest eine Besinnung auf die wesentlichen Dinge des Lebens! </p>
<p>Ich wünsche mir, dass sich im neuen Jahr viele Fragezeichen „in positive Rufezeichen“ umwandeln und wünsche der Welt viele realistische Optimisten! </p>
<p>Ihr<br />
Wilfried Hopfner </p>
 || Keine Kommentare ||  35535 Aufrufe gesamt, 181 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Verantwortung und Haftung - untrennbare Zwillinge</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 09:20:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich verstehe die zunehmende Aufregung und berechtigte öffentliche Diskussion rund um die Eigentümer- und Manager-Haftung!
Die Eigentümer-Rolle ist - zumindest in meinem Verständnis - eine doch recht klare: Er setzt sein Kapital ein, er trägt die Verantwortung für sein Handeln und ihm gehören die Erfolge. Er muss aber auch bei Mißerfolg dafür &#8220;gerade stehen&#8221;. Eigentümer an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe die zunehmende Aufregung und berechtigte öffentliche Diskussion rund um die Eigentümer- und Manager-Haftung!</p>
<p>Die Eigentümer-Rolle ist - zumindest in meinem Verständnis - eine doch recht klare: Er setzt sein Kapital ein, er trägt die Verantwortung für sein Handeln und ihm gehören die Erfolge. Er muss aber auch bei Mißerfolg dafür &#8220;gerade stehen&#8221;. Eigentümer an einem Unternehmen zu sein, beinhaltet also Chance und Risiko.</p>
<p>Leider wurde vor allem international, aber zunehmend auch national das Unternehmertum in den letzten Jahren &#8220;neu definiert&#8221;. Das zeigt sich an den aktuellen Diskussionen.</p>
<p>Es kann und darf nicht sein, dass sich Eigentümer aus ihrer Verantwortung nehmen können. Die Frage ist zu klären, wie weit Eigentümer Haftung übernehmen KÖNNEN - diesbezüglich müssen wirklich alle Möglichkeiten ausgenutzt werden! Was es nicht geben kann und nicht geben darf, ist ein &#8220;nicht WOLLEN&#8221;.</p>
<p>Dasselbe gilt für das Management eines Unternehmens. Dieses soll daran gemessen werden, welchen nachhaltigen Unternehmenserfolg ein Unternehmen unter seiner Führung erzielen kann. Die sich in den letzten Jahren entwickelte Praxis einer kurzfristigsten Gewinnmaximierung kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein.</p>
<p>Es muss in der Zukunft - was eigentlich schon immer hätte gelten sollen - wieder Wirklichkeit werden: Haftung und Verantwortung sind untrennbare Zwillinge - will heißen: Ein Management muss für Fehlentscheidungen/Mißstände auch zur Haftung gezogen werden.</p>
<p>Aus dem großen volkswirtschaftlichen Auftrag abgeleitet, haben Banken eine besondere Stellung in der Wirtschaft. Dies bedeutet unter anderem auch, dass in jedem Fall Kundeneinlagen gesichert sein müssen. Daraus darf aber kein &#8220;Freibrief&#8221; für öffentliche Unterstützung abgeleitet werden. Die Unterstützung aus öffentlichen Mitteln rechtfertigt unter anderen Aspekten allenfalls aber die Verstaatlichung einer Bank, wenn alle anderen Maßnahmen nicht zielführend oder ausreichend sind.</p>
 || Keine Kommentare ||  37655 Aufrufe gesamt, 181 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Mut. Im Zeitalter der Ängste und Krisen.</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 10:20:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Friedrich Wilhelm Raiffeisen war ein freier Bürger, er hatte die Vision für eine Gesellschaft selbst bestimmter Mitglieder. Vor über 140 Jahren. Eine Vision, die heute selten mehr als Achselzucken bewirkt. Was hat sich verändert? Breite Bevölkerungsgruppen fühlen sich laut jüngsten Umfragen abhängig von fremden Mächten und Gruppen. Der Einzelne sieht sich als Spielball grausiger globaler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Friedrich Wilhelm Raiffeisen war ein freier Bürger, er hatte die Vision für eine Gesellschaft selbst bestimmter Mitglieder. Vor über 140 Jahren. Eine Vision, die heute selten mehr als Achselzucken bewirkt. Was hat sich verändert? Breite Bevölkerungsgruppen fühlen sich laut jüngsten Umfragen abhängig von fremden Mächten und Gruppen. Der Einzelne sieht sich als Spielball grausiger globaler Kräfte. Wo fremde Mächte wie der allmächtig scheinende Kapitalismus über das eigene Schicksal walten, findet Selbstbestimmung keinen Platz.</p>
<p>Ist unser Schicksal bereits besiegelt? Man könnte es glauben angesichts der täglichen Schlagzeilen und Stimmungsbilder. Ein nüchterner Blick zeigt ein anderes Bild. Wir zählen immer noch zu den reichsten Ländern der Welt mit ausgezeichneter Gesundheitsversorgung, höchstem Sozialstandard und starken wirtschaftlichen Wurzeln. Dennoch macht sich das unangenehme Gefühl der Degradierung zum Objekt breit. Betonung auf Gefühl.</p>
<p>Menschen, die unter Zukunftsangst leiden, sind leichte Opfer für Untergangsprediger und Schreckensmaler. Positive Signale werden mehr oder weniger unbewusst übersehen, negative Prognosen ungeprüft geglaubt. Was tun? Hier sind wir alle gefordert. Es beginnt mit unserem Leben. Machen wir Mut durch unser Tun, durch unser Reden, durch unser Mitgefühl. Und einem Lächeln, das sagt „Gemeinsam sind wir stark&#8221;. Auf diesen sehr einfachen Verhaltensregeln gründete das Programm des Genossenschafsgründers und engagierten Sozialreformers Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Willkommen im Kreis von Menschen, die Mut machen und das Miteinander in den Vordergrund stellen. Willkommen bei Raiffeisen.</p>
 || Keine Kommentare ||  40616 Aufrufe gesamt, 181 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Im Schneckenhaus</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 09:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Viele kennen diese Stimmung, „nichts hören und nichts sehen wollen, Decke über den Kopf und der Welt den Rücken zukehren. Alles ist zuviel&#8230;&#8221; Manche nennen so etwas Morgendepression. Andere sehen darin einen Teil des Lebens, das für jeden Hochs und Tiefs auf Lager hat. Medizin und Psychologie sprechen von Anzeichen einer möglichen Depression, einer Volkskrankheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele kennen diese Stimmung, „nichts hören und nichts sehen wollen, Decke über den Kopf und der Welt den Rücken zukehren. Alles ist zuviel&#8230;&#8221; Manche nennen so etwas Morgendepression. Andere sehen darin einen Teil des Lebens, das für jeden Hochs und Tiefs auf Lager hat. Medizin und Psychologie sprechen von Anzeichen einer möglichen Depression, einer Volkskrankheit ungeahnten Ausmaßes. Immer mehr Menschen fühlen sich von Tempo und Anforderungen der Zeit überfordert. Und dennoch heißt es dran bleiben.Das Schneckenhaus ist keine Alternative. Raiffeisen hat das vor über 140 Jahren erkannt und damit die Welt verändert. Sein Vertrauen in das Miteinander und sein mutiges Wirken für die Gemeinschaft sind das beste Vorbild für eine Bank, die der Gemeinschaft dient, weil sie der Gemeinschaft gehört. Das ist einzigartig in der Welt der Banken. Diese regionale Verbundenheit zeigt sich auch im täglichen Geschäft. Raiffeisen bevorzugt bewusst regionale Anbieter. Das schafft Vertrauen und gibt Kraft für neue Wege.</p>
<p>Betrachten wir die wirtschaftliche Entwicklung, so sehen wir, dass neue Strukturen zu neuen Resultaten führen. Das heißt, wir brauchen Menschen, die es wagen, neue Wege zu gehen. Oder zumindest darüber gut nachdenken und Alternativen zum herkömmlichen Tun ernsthaft prüfen. Raiffeisen ist hier erster Ansprechpartner. Miteinander heißt die Devise, die alle Gesellschaften stark macht.</p>
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